Internet ohne SCHUFA

Information über SCHUFA und Internet

Internet Vertrag bei schlechter Bonität oder negativer SCHUFA

Wie ist es möglich einen Internet Vertrag bei einer schlechten Bonität oder eine negativen SCHUFA zu bekommen? Das erklären wir Ihnen auf dieser Seite.

Auch wenn Sie eine negative SCHUFA Einträge haben oder Sie zur Zeit in Zahlungsschwierigkeiten sind, müssen Sie nicht auf Internet verzichten. Internet wird heutzutage bereits wie Fernsehen und Radio als Grund Kommunikationsmittel angesehen. Im Internet können Sie sich informieren, kommunizieren und sogar Geld verdienen. Gerade deshalb ist es wichtig die Suche nach einem Anbieter nicht aufzugeben, der unabhängig Ihrer aktuellen Zahlungsituation Ihnen einen Internet Anschluss zur Verfügung stellt.

Dabei haben die Anbieter verschiedene Möglichkeiten:

 

Vorauszahlung

Bei Vorauszahlung überweist der Kunde den monatlichen Grundbetrag eine bestimmte Zeit im Voraus. Dabei variiert der zu zahlende Betrag und die Vorlaufzeit je nach Vertragsmodell. Bei einer monatlichen Kündigungsfrist muss zum Beispiel nur eine monatliche Gebühr einen Monat im Voraus gezahlt werden. Wogegen bei einem Vertrag mit 24-monatiger Kündigungsfrist auch die komplette Gebühr 24 Monate im Voraus fällig wird. In der Regel gilt dafür je länger die Bindungsfrist, desto günstiger die monatliche Grundgebühr. Überweist der Kunde die nächste Rate nicht, so gilt der Vertrag ab der darauf folgenden Periode als beendet.

Die wohl gängigste Vorauszahlungsart ist Prepaid. Dabei ist die Vertragslaufzeit flexibel. Hier hinterlässt der Kunde auf einem für ihn eingerichteten Konto oder Mobilfunkkarte (bei UMTS und LTE) Geld. Von diesem Geld werden die nötigen Gebühren für den Anschluss abgehoben. Ist das hinterlegte Geld erschöpft, wird der Anschluss gesperrt. In der Regel bleibt aber das Konto oder die Mobilfunkkarte vorerst für eine bestimmte Zeit aktiv. Hinterlässt der Kunde dort wieder Geld, wird der Internet Anschluss wieder freigeschaltet.

 

Sicherheitsleistung

Bei einer Sicherheitsleistung bittet der Anbieter vom Kunden ebenfalls einen Betrag zu hinterlegen. Dieser gilt aber in der Regel nicht zur Verrechnung der Grundgebühr. Die Grundgebühr ist davon unabhängig, regelmäßig fällig. Die Sicherheitsleistung dient dabei nur der Absicherung des Anbieters, falls der Kunde nicht zahlt. In der Regel sichert der Anbieter die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist ab.

 

Vertrauen

Das einfache Vertrauen in den Kunden ist für die Internet Anbieter immer noch die einfachste Variante. Der Anbieter geht in diesem Fall ein Risiko ein, dass der Kunde zahlungsunfähig wird und bleibt und damit die Kosten für den erbrachten Service nicht bezahlt werden. Das Risiko ist aber in der Regel doch sehr begrenzt. Das Zu- und Abschalten der Dienstleitungen wie Internet und Telefon kann heute bereits innerhalb weniger Stunden erfolgen. Damit kann der Anbieter prompt reagieren und zum Beispiel dem Kunden die Dienstleistung automatisch bei nicht erfolgter Zahlung kündigen.

Dank der bestehenden Konkurrenz in Deutschland möchte aber keiner der Internetanbieter potentielle Kunden verlieren. Die Bonität eines jeden Kunden kann sich auch in positive Richtung ändern. Eine Ablehnung des Kunden bei einer schlechten finanziellen Lage führt aber zu einem langfristigen Verlust des Kunden an die Konkurrenz.

 

Fazit

Auch bei einer schlechten Bonität oder negativen SCHUFA Einträgen sollte niemand das Verlangen nach Internet aufgeben. Vielmehr sollte jeder Versuch unternommen werden mit den Anbietern in Kontakt zu kommen. Es ist auch ein Ziel der Internet Anbieter ihrer Dienstleistungen zu verkaufen. Es müssen nur beide Parteien zueinander finden und klären, wie das Finanzielle geregelt wird.