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Amiva Neujahrsaktion: Kein Anschlusspreis für Neukunden
Zum Jahresanfang gibt es viele gute Vorsätze, z.B. bewusster und nachhaltiger zu leben, findet der Anbieter Amiva.Alle Jahre wieder zum Jahresanfang gibt es viele gute Vorsätze. Einer könnte sein, bewusster und nachhaltiger zu leben und Entscheidungen zu treffen, die langfristig Wirkung zeigen, findet der Service-Provider "Amiva", den die meisten noch unter dem bisherigen Markennahmen "Tele-2" kennen.
1&1 DSL: Zehn Rabatt-Monate oder dauerhaft Tiefpreis Außerdem: doppelte Geschwindigkeit ohne Aufpreis Doch Amiva weiß, dass zwischen guten Vorsätzen und konsequenter Umsetzung oft eine Hürde liegt: Nachhaltigkeit erscheint im Alltag schnell kompliziert, zeitaufwendig oder teuer. Da sich das Unternehmen als "nachhaltiger Mobilfunkanbieter" versteht, sollen zum Start ins neue Jahr die Einstiegshürden gezielt gesenkt werden.Bereitstellungspreis entfällt
Der nachhaltig orientierte Anbieter Amiva erlässt den Anschlusspreis und bietet einen Kündigungsservice beim bisherigen Anbieter an.Grafik: Amiva Amiva erlässt daher allen Neukunden, die bis zum 28. Februar 2026 einen Mobilfunkvertrag abschießen, die sonst übliche Bereitstellungsgebühr in Höhe von 20 Euro bei allen Monatstarifen. Bereits ab 10 Euro pro Monat können Interessierte, so betont Amiva, "nachhaltigen Mobilfunk unkompliziert und risikolos" testen. Wer sich für einen Medium- oder Power-Tarif im Vodafone-Netz entscheidet, erhält monatlich 15 GB zusätzliches Datenvolumen gratis. Auch dieses Angebot gilt bis zum 28. Februar 2026.
Amiva bietet aktuell Verträge in den Netzen von Vodafone und o2-Telefónica, jedoch nicht im Netz der Telekom oder von 1&1 an.
Flexibler Wechselservice
Amiva bietet seinen Neukunden einen sogenannten "Wechselservice": Die Rufnummernmitnahme sei problemlos möglich, da Amiva auf Wunsch auch die Kündigung beim bisherigen Anbieter übernehme.
Um keine Doppelung (zwei Verträge laufen gleichzeitig) haben zu müssen, könne der Vertragsstart flexibel gewählt werden, um sich das aktuelle Angebot zu sichern, solange der aktuelle Mobilfunkvertrag noch läuft.
Nachhaltiger Mobilfunk wie kann das funktionieren?
Amiva und der von Amiva betreute ökologisch orientierte Anbieter WEtell (und noch einige andere Unternehmen) legen großen Wert auf nachhaltigen Mobilfunk. Dabei ist aber zu beachten, dass alle diese Anbieter die Mobilfunkdienstleistung von einem der vier Netzbetreiber in Deutschland beziehen müssen, konkret bei Vodafone (Amiva/WEtell) und Amiva auch bei o2-Telefónica.
Auch wenn die Marketing-Strategen des Anbieters es nicht gerne hören, sie haben keinerlei spürbaren Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck des Netzbetreibers. Wenn der Netzbetreiber einen Dieselgenerator in die Landschaft stellt, weil es mit der Stromversorgung der Sendestation über Solarzellen oder Leitungen nicht hinhaut, wird der Service-Provider nicht gefragt.
Nachhaltigkeit: Was kleine Anbieter machen können
Mobilfunk-Anbieter wie Amiva oder WEtell versuchen das zu kompensieren, in dem sie einen Teil ihrer Einnahmen z.B. in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren und damit einen Beitrag zur Energiewende beisteuern. Seit Juli 2024 investiert Amiva beispielsweise in Windkraft, genauer gesagt in ein Repowering-Projekt (Austausch von älteren Windrädern gegen leistungsfähigere Technik) im Nordpfälzer Bergland (Rheinland-Pfalz). Dabei werden dort bestehende Anlagen modernisiert, um Ressourcen zu schonen und die Energieerzeugung effizienter zu gestalten, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.
Durch dieses Engagement möchte Amiva nicht nur den eigenen Strombedarf des Unternehmens mit Windenergie decken, sondern doppelt so viel Energie erzeugen, wie die eigenen Kunden (rechnerisch) durch ihre Handynutzung verbrauchen.
eSIM statt Plastik-SIM-Karte
Weiter konkrete Möglichkeiten sind aus Sicht von Amiva ressourcenschonende Smartphones oder umweltfreundliche SIM-Optionen, wie die digitale eSIM oder die physische Eco-SIM aus recyceltem Kunststoff.
Um den nachhaltigen Mobilfunkkreislauf abzurunden, bietet Amiva wie viele andere Anbieter eine "umweltgerechte Entsorgung alter Geräte" an. Die Geräte werden gesammelt und von speziellen Recycling-Unternehmen zerlegt und die seltenen Metalle und Erden zurück gewonnen.
Weitere Details zu Amiva
Durch ein "Management Buyout" hatte das Management die Aktivitäten von Tele-2 in Deutschland übernommen und in "Stroth-Telecom" umbenannt. Der Name bildet sich aus den Vornamen der Gründer, als Markenname wurde "Amiva" gewählt. Stroth hat Mobilfunk-Service-Provider Verträge mit Vodafone Deutschland und o2-Telefónica, jedoch nicht mit der Deutschen Telekom oder mit 1&1. Amiva unterstützt den Anbieter WEtell bei der Kundenverwaltung und dem Rechnungswesen. Im Gegensatz zu Amiva bietet WEtell ausschließlich Verträge im Netz von Vodafone an.
Seit April 2025 ist Amiva zudem als B Corp zertifiziert und muss damit hohe soziale und ökologische Standards erfüllen. Tarife und Angebote von Amiva gibt es nur im Internet, jedoch nicht im einschlägigen Mobilfunkfachhandel.
Auch interessant: Relativ früh konnte der Anbieter WEtell 5G im Netz von Vodafone anbieten.
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https://www.teltarif.de/nr0/neukundenaktion-amiva-anbieterwechsel/news/101358.html

