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Erstmal Guthaben aufladen: Lohnen sich Prepaid-Stromzähler?
Schonmal von einem Prepaid-Stromzähler gehört? Ähnlich wie bei einem Mobilfunktarif muss zunächst Guthaben aufgeladen werden.Immer volle Kostenkontrolle statt böser Überraschungen am Jahresende - das können Prepaid-Stromzähler leisten. Prinzipiell ist die Nutzung ganz einfach: Zunächst wird Guthaben aufgeladen und anschließend kann dieses für den Verbrauch von Strom eingesetzt werden.
"Schwarzliste": Niemals Geld auf diese Konten überweisen Betrügerische Inkassoschreiben im Umlauf Das klingt alles erst einmal recht einfach und durchaus attraktiv. Doch für wen lohnen sich Prepaid-Stromzähler tatsächlich und gibt es auch Nachteile? Das lesen Sie im nachfolgenden Ratgeber (via Verbraucherzentrale). Bei einem Prepaid-Stromzähler wird zunächst Guthaben aufgeladen (Symbolbild)Bild: picture alliance/dpaFunktionsweise
Wie bereits eingangs erwähnt liegt die Funktionsweise eines Prepaid-Stromzählers auf der Hand. Zunächst wird ähnlich wie bei einem Prepaid-Mobilfunktarif Guthaben bei einem Stromversorger gekauft. Dies kann anschließend für den Verbrauch von Strom genutzt werden.
Je nach Anbieter erfolgt die Bezahlung per App. Möglich ist aber auch der Kauf von Guthabencodes an Kassenautomaten, die anschließend am Stromzähler eingegeben werden können.
Grundversorger fragen
Eine deutschlandweite Verfügbarkeit von Prepaid-Strom durch einen Stromversorger gibt es nicht, erklären die Verbraucherschützer. Stattdessen wird Prepaid-Strom regional von einigen Stromanbietern wie Grundversorgern angeboten.
Deswegen lautet die Empfehlung: Wer Interesse an einem solchen Strommodell hat, sollte beim Grundversorger nachfragen, ob es einen passenden Tarif gibt.
Vorteile
Ein Vorteil liegt auf der Hand: der bessere Überblick über Verbrauch und Kosten. Entsprechend kann ein Prepaid-Stromzähler auch vor einer Überschuldung schützen.
Selbst bei einem negativen Schufa-Eintrag soll meist auch einen Vertrag mit Prepaid-Stromzähler möglich sein.
Nachteile
Wer vergisst, rechtzeitig Guthaben wieder aufzuladen, läuft Gefahr, sich selbst zu sperren. Denn die Stromversorgung wird nach dem Verbrauch des Guthabens automatisch unterbrochen. Außerdem kann es sein, dass manche Anbieter einen Anteil für Schulden einbehalten, die vor der Einrichtung des Prepaid-Stromzählers entstanden sind.
Prepaid-Strom ist laut den Angaben der Verbraucherschützer auch oft teurer als viele Neukundentarife anderer Anbieter. Wer den Stromversorger wechseln will, muss unter Umständen mehr Zeit einplanen, weil erst der Austausch des Prepaid-Stromzählers erforderlich ist.
Kosten
Einen einheitlichen Preis gibt bei einem Prepaid-Stromtarif nicht. Die Kosten für das Aufladen des Guthabens setzen sich aus dem Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) und einer Grundgebühr zusammen.
Die Kosten für den Ein- und Ausbau eines Prepaid-Stromzählers variieren je nach Messstellenbetreiber, soweit sie als Zusatzkosten im Preisblatt aufgenommen sind, heißt es.
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https://www.teltarif.de/nr0/prepaid-stromzaehler-kosten/news/103304.html

