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Katastrophenwarnung am Handy: Das steckt dahinter
Manche Handynutzer erhalten derzeit Katastrophenwarnungen per Cell Broadcast und Warn-App. Wir haben uns die Hintergründe einmal angesehen.Seit Samstag waren viele Berliner Haushalte ohne Strom. Heute hat sich die Lage in den betroffenen Gebieten zwar normalisiert. Dennoch bekommen viele Mobilfunk-Nutzer - auch im Umkreis der vom Stromausfall betroffenen Regionen - in unregelmäßigen Abständen Warn-Meldungen auf dem Smartphone. Diese werden per Cell Broadcast und auch über Warn-Apps wie NINA ausgeliefert.
Telekom startet Branded Calls: Seriöse Anrufe erkennen Call Check hat bereits millionenfach gewarnt Beobachtungen der teltarif.de-Redaktion zufolge dauerte es am Samstag mehrere Stunden, bis die erste Katastrophenwarn-Meldung ausgeliefert wurde. Seitdem wird die Bevölkerung immer wieder informiert - inklusive eines Links, über den weitere Informationen abrufbar sein sollen. Wie nützlich die Warnmeldungen zunächst waren, ist unklar. In den Regionen ohne Strom funktionierten nämlich teilweise auch die Mobilfunknetze nicht.frank: 100 GB Extra-Datenvolumen
Katastrophenwarnung auf dem HandyBild: picture alliance/dpa Kunden des Mobilfunk-Discounters fraenk, die im Bereich des vom Stromausfall betroffenen Gebiets wohnen, erhielten am Dienstagabend eine SMS mit dem Hinweis, dass sie aus Kulanz einmalig 100 GB zusätzliches, kostenloses Datenvolumen erhalten. In einer zweiten Kurzmitteilung sollten die Nutzer über die Aktivierung des Extra-Datenpakets informiert werden.
Diese zweite SMS haben wir auf einem fraenk-Testanschluss nicht erhalten. In der fraenk-App war aber ersichtlich, dass der 100-GB-Pass aktiv ist. Die Aktivierung erfolgte somit unmittelbar nach der Ankündigung per Kurzmitteilung. Das zusätzliche Surfvolumen wird bevorzugt vor dem zum Tarif gehörenden Kontingent verwendet. Ob es bei anderen Mobilfunk-Anbietern ähnliche Aktionen gab oder gibt, ist nicht bekannt.
Rundfunk-Blackout: Darum dauerte es so lange
So sahen die Warnmeldungen ausScreenshot: teltarif.de Media Broadcast teilte unterdessen mit, das Unternehmen habe am Standort Schäferberg die TV-Versorgung über DVB-T2 bereits nach wenigen Stunden am Samstag wiederherstellen können - zumindest für die Multiplexe von ZDF und freenetTV. Zur ARD könne man nichts sagen. Dem unterbrechungsfreien Sendebetrieb habe "lediglich eine untypische technische Störung der Netzersatzanlage im Weg" gestanden. Ein denkbar schwacher Trost für vom Senderausfall betroffene Haushalte.
"Die Unterschiede der Verfügbarkeit der einzelnen Rundfunkarten haben rechtliche und technische Gründe", teilte die Pressestelle von Media Broadcast auf die Frage mit, warum es mit der Reaktivierung der Hörfunksendern noch länger als bei DVB-T2 gedauert hat. Weitergehende Details wollte der verantwortliche Sendernetzbetreiber nicht nennen.
In einer weiteren Meldung berichten wir darüber, wie Telekom-Kunden ab sofort seriöse Anrufe erkennen sollen.
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https://www.teltarif.de/nr0/warnmeldung-cellboadcast-warnapp/news/101362.html

