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o2 am Karneval 2026: Wetter trübt die Stimmung (ein bisschen)

Das schlechte Wetter hat den Karnevalisten ein wenig den Spaß verdorben. Die Handynetze waren trotzdem gut genutzt.Köln oder Düssel­dorf: o2-Telefónica hat gemeinsam mit einem Daten-Analyse-Unter­nehmen Zahlen zum Rosen­montag veröf­fent­licht.

Zum Ausklang der Karne­vals­zeit hat der Netz­betreiber o2-Telefónica gemeinsam mit dem Mobil­funk-Daten-Analyse Unter­nehmen Invenium Data Insights einen Blick auf die Mobil­funkaus­lastung am Rosen­montag, den 16. Februar 2026, in den Karne­vals- und Fast­nachts­hoch­burgen Köln und Düssel­dorf geworfen.

Weniger Karne­vals-Stimmung dieses Jahr?

Beim Karneval oder Fasching spielt das Handy eine große Rolle. o2-Telefónica hat interessante Zahlen ermittelt.Foto: Picture Alliance/dpa Dieses Jahr seien in Köln zum ersten Mal seit langem weniger als eine Million Karne­valisten zusam­menge­kommen. Das schlechte Wetter am Rosen­montag habe offen­sicht­lich die Stimmung beein­flusst. Laut der aktu­ellen Analyse von o2 Telefónica habe der Kölner Karne­valszug 2026 insge­samt 934.830 Menschen ange­zogen (zum Vergleich 2025: 1.092.500). Die Zahl der Besucher habe dieses Jahr damit um rund 15 Prozent abge­nommen. Auch Düssel­dorf verzeichnet dieses Jahr mit 657.170 Karne­valisten deutlich weniger Besucher als im Vorjahr (2025: 742.000).

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Weniger Besucher feiern länger

Trotz weniger Besucher feierten die Kölner etwas länger als im Vorjahr: Die Kölsche Jecken blieben während des Rosen­montags­zugs im Schnitt länger als in den Vorjahren. Im Schnitt waren das in Köln 13:03 Stunden – etwa rund zwanzig Minuten länger als im Vorjahr (2025: 12:41h) und damit erneut fast vier Stunden länger als die Düssel­dorfer Narren. In Düssel­dorf wurde im Schnitt 9:25 Stunden - und damit rund fünf Minuten länger als im Vorjahr (2025: 9:19h) gefeiert.

Besu­cher­austausch zwischen den Städten?

Zwischen den Städten Köln und Düssel­dorf gibt es seit vielen Jahren eine Art "Hass­liebe". Für die Kölner ist das Beste an Düssel­dorf die Zugver­bindung nach Köln, in Düssel­dorf ist es genau umge­kehrt. Trotz alledem gab es einen merk­baren Städ­tetou­rismus zwischen den beiden Orten, wie o2-Telefónica ermit­telt hat.

Mehr Kölner wollten in Düssel­dorf feiern als umge­kehrt Düssel­dorfer in Köln: Anders als in den Vorjahren hätten dieses Jahr mehr Kölner Karne­valisten den Weg nach Düssel­dorf genommen als umge­kehrt, fanden die Analysten heraus. Mit 19.390 Personen sind mehr als doppelt so viele Kölner für den Rosen­montagszug nach Düssel­dorf gereist als im Jahr davor (2025: 8.460).

Nach Köln sind demnach 18.560 Düssel­dorfer gereist. Trotz der gerin­geren Anzahl an Düssel­dorfern in Köln im Vergleich zu Kölnern in Düssel­dorf, ist die Anzahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 sind nur 10.800 aus der Landes­haupt­stadt nach Köln gefahren. Die Kölner blieben mit 4:38 Stunden im Schnitt etwa 15 Minuten länger als die Düssel­dorfer mit 4:24h.

Was ist über die Besucher bekannt?

Das schlechte Wetter hat den Karnevalisten ein wenig den Spaß verdorben. Die Handynetze waren trotzdem gut genutzt.Foto: Picture Alliance/dpa Vergleichbar zur Altweiber-Fast­nacht (am Donnerstag vorher) habe an Rosen­montag die "Gene­ration U50" den größten Anteil an Karne­valisten sowohl in Düssel­dorf als auch in Köln ausge­macht. Fast die Hälfte aller Jecken in Köln (rund 47,8 Prozent) sei über 50 Jahre alt (2025 waren es 45,3 Prozent). In Düssel­dorf ist der Anteil der Feiernden über 50 mit 41,9 Prozent etwas nied­riger als in der anderen Karne­vals­hoch­burg (2025: 41,1 Prozent).

Jugend bevor­zugt Düssel­dorf

In Düssel­dorf feierten in diesem Jahr deutlich mehr Menschen in der Alters­gruppe 18-29 als in Köln. Am Rosen­montag waren rund 24,1 Prozent der Jecken in der Landes­haupt­stadt unter 29 Jahre alt – ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. (2025: 22,5 Prozent). Mit 20,2 Prozent nimmt der Anteil an jungen Karne­valisten unter 29 in Köln im Vergleich zum Vorjahr (2025: 20,9 Prozent) leicht ab.

In Köln feiern weiterhin mehr Frauen, in Düssel­dorf ist der Anteil männ­licher Besucher höher: Der Anteil weib­licher Besucher ist in Köln mit 49,4 Prozent etwas höher als in Düssel­dorf (47,2 Prozent).

Wo kamen die Besucher her?

Zum Karneval nach Köln kamen Menschen aus ganz Deutsch­land: Allein für den Rosen­montagszug reisten rund 1960 Berliner nach Köln an. Wie am Donnerstag reisten Karne­valisten aus vielen Groß­städten an – wie etwa München, Hamburg, Frank­furt am Main. Es kamen aber auch einige Besucher aus dem Nord­fries­land, dem Land­kreis Aurich und Ludwigs­burg.

Auch nach Düssel­dorf kamen Besucher aus ganz Deutsch­land, um den Rosen­montagszug zu erleben. Rund 2900 Besucher reisten zum Beispiel aus dem Wetter­aukreis in Hessen an, um in Düssel­dorf zu feiern. Außerdem kamen viele Karne­valisten unter anderem aus Berlin, Hamburg und Stutt­gart.

Der deutsche Karneval gewinnt an inter­natio­naler Reich­weite: Sowohl in Köln als auch in Düssel­dorf lag der Anteil an inter­natio­nalen Besu­chern bei über 7 Prozent (7,5 Prozent in Köln; 7,2 Prozent in Düssel­dorf). In beiden Städten verzeichnet die Analyse im Vergleich zum Vorjahr einen deut­lichen Anstieg. Im Jahr 2025 war der Anteil an inter­natio­nalen Besucher in beiden Städten bei rund 5 Prozent (In Köln: 4,9 Prozent; In Düssel­dorf 5,1 Prozent).

Beson­ders viele Besucher kamen aus Groß­britan­nien, den Nieder­landen und Polen zum Rosen­montag nach Düssel­dorf. Nach Köln kamen beson­ders viele Besucher aus den Verei­nigten Staaten und eben­falls aus Groß­britan­nien. In beiden Städten waren aber auch Menschen aus weiteren Ländern Europas, z.B. von Spanien bis Ungarn dabei.

Daten­verbrauch in der Karne­vals­zeit

Die Kölner Karne­valisten verbrau­chen insge­samt mehr Daten: Während Altwei­berfast­nacht (am Donnerstag vorher) und am Rosen­montag haben die Kölner rund 683,81 Tausend Gigabyte an Daten verbraucht. In Düssel­dorf waren es während­dessen insge­samt 403,6 Tausend Gigabyte.

In Köln wurden am Rosen­montag mehr Daten verbraucht. Dafür haben die Düssel­dorfer während der Altwei­berfast­nacht mehr mobile Daten genutzt. Mit insge­samt 203,97 Tausend Gigabyte wurden während der Altwei­berfast­nacht in Düssel­dorf deutlich mehr Daten verbraucht als am Rosen­montag (199,63 Tausend GB). Die Kölner verbrauchten am Rosen­montag 343,36 Tausend GB an Daten­volumen und somit deutlich mehr als am vorigen Donnerstag (340,44 Tausend GB).

Insge­samt waren die Upload Werte an Altwei­berfast­nacht spürbar höher. Es wurden in beiden Städten insge­samt 59,8 Tausend Gigabyte (22,31 Tausend GB in Düssel­dorf; 37,49 Tausend GB in Köln) verbraucht, um Nach­richten zu verschi­cken und Fotos, sowie Videos zu teilen und hoch­zuladen.

Woher stammen diese Daten?

Die erho­benen Daten stammen alleine aus dem Netz von o2-Telefónica. Dabei ist es uner­heblich, ob Franz Müller oder Luise Mayer, John Doe oder Valeria Sanchez in Köln oder Düssel­dorf mit dabei waren, es geht hier nur um die Summe bestimmter Ziel­gruppen. Nutzer der Netze von Vodafone oder der Telekom sind in diese Zahlen nicht enthalten, sofern sie nicht auch einen Vertrag im Netz von o2-Telefónica verwendet haben. Kunden von 1&1 nur dann, falls sie mögli­cher­weise noch im o2-Netz roamen sollten oder eine Zweit­karte im o2-Netz verwen­deten.

Aus diesen gewon­nenen Daten lässt sich einiges ableiten: Beispiels­weise die Frage, ob bestimmte Stellen noch einen zusätz­lichen Sender oder mehr Kapa­zität (Frequenz­bänder, Antennen etc.

Quelle des vollständigen Artikels:

https://www.teltarif.de/nr0/statistik-daten-karneval-o2-koeln-duesseldorf/news/102037.html

Schlagworte / Tags Vodafone,
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