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"Schwarzliste": Niemals Geld auf diese Konten überweisen

Schwarzliste: Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen solltenKrimi­nelle versu­chen mit Inkas­soschreiben Geld zu erbeuten. Die "Schwarz­liste" der Verbrau­cher­zentrale zeigt Konten, auf die Sie kein Geld über­weisen sollten.

Sie öffnen nichts­ahnend den Brief­kasten, ein Schreiben mit einer Inkas­sofor­derung lacht sie an. Es wird eine fette Summe gefor­dert, die Sie unver­züglich über­weisen sollen. Ein Albtraum. Doch Vorsicht: Nicht jede Zahlungs­auffor­derung ist auch legitim.

Anla­gebe­trug erkennen: Dieses Tool kann vor Geld­verlust schützen Tool von der Verbraucherzentrale kann helfen Mitt­lerweile sind betrü­geri­scher Inkas­soschreiben keine Selten­heit mehr. Die Krimi­nellen setzen dabei auf Einschüch­terung durch Vorspie­lung von Seriö­sität sowie Zeit­druck. Geld soll nicht selten auf ein auslän­disches Konto über­wiesen werden - ein Indiz dafür, dass es sich um eine unse­riöse Inkasso-Forde­rung handelt. Betrüger versu­chen aber auch, seriös zu erscheinen, in dem sie die Zahlung auf ein deut­sches Konto fordern.

Ellen­lange "Schwarz­liste"

Schwarzliste: Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen solltenFotos: S Kautz15 - fotolia.com/Image licensed by Ingram Image, Montage: teltarif.de Die Verbrau­cher­zentrale Bran­denburg hat eine soge­nannte "Schwarz­liste" von Konten zusam­menge­stellt, auf die Sie kein Geld über­weisen sollten. Grund­sätz­lich sollten Sie keinen Kontakt mit den "Unter­nehmen" aufnehmen und ihnen auch keine Einzugs­ermäch­tigung erteilen.

Auf der Schwarz­liste finden sich auf den ersten Blick seriös erschei­nenden Namen wie "Kanzlei Zimmer­mann & Partner, Rechts­anwältin Eva Schröder", "Kanzlei Dr. Spies & Partner, Rechts­anwalt Dr. Josef Spies" oder "Anwalts­sozietät Konrad & Udo Wolf". In der Liste sehen Sie je nach Eintrag auch eine IBAN. Ob es sich dabei um ein auslän­disches oder deut­sches Bank­konto handelt, erkennen Sie an der Länd­erken­nung der IBAN, den ersten beiden Groß­buch­staben. So steht "DE" entspre­chend für Deutsch­land. Die voll­stän­dige Schwarz­liste finden Sie auf der Seite der Verbrau­cher­zentrale.

Drohungen mit Schufa und Zwangs­voll­stre­ckung

Neben der umfang­reichen Schwarz­liste gibt es auch Hinweis auf aktuell kursie­rende betrü­geri­sche Schreiben. Diese geben vor, von dem Unter­nehmen "Credit­reform" zu stammen. Die Forde­rung beläuft sich auf mehrere Tausend Euro, die angeb­lich aus einem "Euro­million-Gewinn­spiel-Abon­nement" stammen. Gedroht wird unter anderem mit gericht­lichen Maßnahmen.

Ein weiteres Beispiel sind laut den Angaben der Verbrau­cher­schützer gefälschte Schreiben, die vermeint­lich von der EOS Inkasso Deutsch­land GmbH stammen. Auch geht es um mehrere Tausend Euro von einem "Euro­jackpot" oder einer "Euro­million-Lotterie" für eine angeb­liche Teil­nahme über einen Zeitraum von 24 Monaten. Gedroht wird unter anderem mit Meldung an die Schufa und Zwangs­voll­stre­ckung.

Ein weiterer Hinweis bezieht sich auf betrü­geri­sche Schreiben, die mit "Bundesamt für Justiz – Zentrales Mahn­gericht" und mit "Amts­gericht Berlin – Zentrales Mahn­gericht" sowie einem Stempel mit Bundes­adler gekenn­zeichnet sind. Die Forde­rung beläuft sich auch hier auf mehrere Tausend Euro, die angeb­lich aus einem "Online-Telefon-Abon­nement­vertrag" geschuldet sind.

Fake: "Rechts­anwalts­kanzlei Dr. Guten­berg & Partner"

Auf einigen Schreiben wird eine IBAN mit deut­scher Länd­erken­nung ange­geben, heißt es. Es soll eine Kontakt­aufnahme per Telefon oder Mail mit einer angeb­lichen Rechts­anwalts­kanzlei erfolgen, um einen außer­gericht­lichen Vergleich zu schließen. Es kann sein, dass dies­bezüg­lich mehrere Kanz­leinamen verwendet werden, beispiels­weise "Rechts­anwalts­kanzlei Dr. Guten­berg & Partner".

Die Verbrau­cher­schützer geben klar zu verstehen: "Nehmen Sie keinen Kontakt auf! Nutzen Sie keinen der ange­botenen QR-Codes! Zahlen Sie nicht!" Sollten Unsi­cher­heiten bezüg­lich Inkas­soschreiben bestehen, können Sie auch Kontakt mit der Verbrau­cher­zentrale Bran­denburg aufnehmen. Bera­tungs­stellen nach Bundes­land finden Sie auf einer Über­sichts­seite.

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Quelle des vollständigen Artikels:

https://www.teltarif.de/nr0/betruegerische-inkassoschreiben-schwarzliste/news/103202.html

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