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Telekom: Hier wurden im Juni neue Mobilfunksender aktiviert
Die Telekom hat im Juni 100 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen. Besonders viele neue Sender wurden in Bayern aktiviert.Die Deutsche Telekom baut ihr Mobilfunknetz weiter aus. Einerseits sollen noch bestehende Versorgungslücken geschlossen werden. Darüber hinaus sorgt die Verdichtung des Netzes an verschiedenen Standorten für besseren Empfang und mehr Kapazität. Das ist dringend erforderlich, wenn man bedenkt, dass vor allem der mobile Internet-Zugang immer mehr genutzt wird. Ohne weiteren Ausbau käme es zu Engpässen.
Im Juni hat die Telekom nach eigenen Angaben 100 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Allein in Bayern wurden 18 neue Basisstationen aktiviert. Nordrhein-Westfalen hat 14 neue Mobilfunkmasten bekommen. Zehn neue Standorte gibt es im Telekom-Mobilfunknetz in Bayern, wie der in Bonn ansässige Konzern weiter mitteilte.
Geförderter Standort im Telekom-NetzFoto: Telekom Neben dem Bau neuer Stationen hat die Telekom im Juni auch Erweiterungen an 596 bestehenden Standorten durchgeführt. An 127 dieser Masten kommt erstmals der 5G-Standard zum Einsatz. Somit haben nun mehr als 98 Prozent aller Haushalte in Deutschland Zugriff auf das 5G-Netz der Telekom. Die Haushaltsabdeckung bei LTE liegt bei nahezu 100 Prozent. Bei den Kapazitätserweiterungen an bestehenden Standorten führt Nordrhein-Westfalen die Liste mit 179 Stationen an, gefolgt von Baden-Württemberg (74 Sendemasten) und Bayern (65 Basisstationen).
Geförderter Standort in der Oberpfalz
Als Besonderheit beim Netzausbau im vergangenen Monat nennt die Telekom einen neuen, 50 Meter hohen Schleuderbetonmast, der zwischen Effenricht und Markstetten in der Oberpfalz/Bayern steht. Diese Station wurde nicht im Auftrag der Telekom gebaut, sondern mit Fördermitteln im Rahmen des Bayerischen Mobilfunk-Förderprogramms errichtet. Die Inbetriebnahme erfolgte am 23. Juni.
Wie die Telekom weiter erläuterte, handelt es sich um den 15. Mobilfunkstandort, den der Magenta-Konzern im Rahmen des Förderprogramms in Betrieb nimmt. In den kommenden beiden Jahren sollen 35 weitere Standorte folgen. Das Förderprogramm ist speziell für Regionen gedacht, in denen sich der eigenwirtschaftliche Ausbau für die Netzbetreiber nicht lohnt. Zum Vergleich: Die Telekom hat in Bayern rund 6500 Standorten eigenwirtschaftlich ausgebaut.
Für die kommenden Jahre hat sich die Telekom viel vorgenommen. So soll sich die Kapazität im Mobilfunknetz durch eine Kombination von Maßnahmen verdoppeln. 90 Prozent der Standorte sollen künftig eine Download-Kapazität von 1 GBit/s in jeder Funkzelle bieten. Details zu den Telekom-Plänen für ein "Ultra-Kapazitätsnetz" haben wir bereits in einem weiteren Beitrag veröffentlicht.
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https://www.teltarif.de/nr0/telekom-netzausbau-mobilfunk-5g/news/99216.html

