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Telekom startet Branded Calls: Seriöse Anrufe erkennen
Mit den Branded Calls startet die Telekom einen neuen Dienst, mit dem sich Anrufe seriöser Firmen sofort erkennen lassen sollen.Die Deutsche Telekom will in diesem Jahr noch mehr Schutz für Privat- und Geschäftskunden bieten. Viele Nutzer seien misstrauisch, was E-Mails, Kurznachrichten und Telefonate betrifft. Oft würden die Kunden Anrufe von unbekannten Rufnummern gar nicht mehr entgegennehmen. Das bietet einen gewissen Schutz vor Anrufern mit betrügerischen Absichten, hat aber auch Nachteile für Firmen, die ihre Kunden immer schlechter erreichen.
iPhone Fold: Samsung zeigt das faltenfreie Display Foldable ohne Knick in der flexiblen Anzeige Die Telekom will mit einem neuen Dienst gegensteuern, den das Unternehmen jetzt unter dem Namen Branded Calls gestartet hat. Der Netzbetreiber erläutert, wie der Service funktioniert: "Bislang wurden Informationen zu Rufnummern nur im Telefondisplay angezeigt, die bereits als Kontakt auf dem Telefon gespeichert waren. Branded Calls lassen den Firmennamen beim Anruf als Text zusätzlich zur Nummer erscheinen und verifizieren dadurch den Anrufer." Telekom startet Branded CallsFoto: Telekom Kunden haben demnach die Möglichkeit, anhand dieser zusätzlichen Information selbst zu entscheiden, ob ein berechtigtes Interesse für diesen Anruf vorliegen könnte. Als Beispiele nennt die Telekom eine Werkstatt, die ihren Auftrag erledigt hat, oder ein Unternehmen, das Rückfragen zu Bestellung oder Vertragsverhältnis hat.Die Telekom räumt ein, dass es sich bei den Branded Calls um ein netzinternes Angebot handelt. Das soll sich ändern. Die Telekom arbeitet mit den Dienstleistern First Orion und Hiya zusammen, um es zu ermöglichen, die Branded Calls künftig in allen deutschen Netzen sichtbar zu machen. Der neue Dienst funktioniert nach Telekom-Angaben mit allen am Markt erhältlichen Mobiltelefonen. Zur Nutzung müssen keine zusätzlichen Apps installiert oder die Zustimmung von Verbrauchern eingeholt werden.
Call Check erfolgreich
Wie die Telekom weiter mitteilte, sei der im Dezember eingeführte Dienst Call Check erfolgreich. Kunden seien schon millionenfach vor möglichen Betrugsversuchen gewarnt worden. Geht ein Anruf von einer Nummer auf dem Handy ein, die in den Datenbanken der Telekom bereits als unseriös oder betrügerisch vermerkt ist, erscheint der Warnhinweis "Vorsicht, möglicher Betrug!" auf dem Telefon-Display.
Auch im Hinblick auf betrügerische SMS soll 2026 mehr Schutz im Mobilfunknetz der Telekom mit sich bringen. Im ersten Schritt waren Nachrichten mit Links auf schädliche Software im Fokus. Diese werden in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden automatisiert von der so genannten SMS-Firewall analysiert. 2026 gehen diese Analysen einen Schritt weiter. Dabei konzentriert sich die Schutzfunktion nun auch auf die Fälle, wo die Betrüger es auf die Zugangsdaten der Kunden zu den Konten der Netzbetreiber abgesehen haben.
Ein Beispiel seien Mitteilungen zu angeblichen Audionachrichten oder ähnlichem. "Immer dann, wenn die Betrüger beispielsweise in die Rolle der Telekom schlüpfen und so an sensible Informationen gelangen wollen, dürfen entsprechende SMS gefiltert werden", erläutert der Netzbetreiber. "Technisch geschieht dies im Mobilfunknetz der Telekom entlang von erkannten Mustern und dem rechnerischen Wert der Nachricht. Der eigentliche Inhalt, die sogenannte semantische Bedeutung, wird nicht gelesen."
Auch Kunden haben den Angaben der Telekom zufolge ihren Anteil daran, dass SMS-Mitteilungen immer sicherer werden. Jedes Mal, wenn sie am Smartphone Nachrichten als Spam markieren oder melden, werden diese Beispiele analysiert und in die Datenbank der SMS-Firewall aufgenommen.
In einem weiteren Beitrag lesen Sie Details zu den aktuellen Aktionen bei den Mobilfunk-Providern.
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https://www.teltarif.de/nr0/telekom-brandedcalls-mobilfunknetz-anruf-telefonat/news/101354.html

