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Vodafone Kabel: Frequenz-Umstellung zieht sich bis Sommer 26
Vodafone braucht für die Frequenzneubelegungen in den Kabelnetzen voraussichtlich bis zum Sommer 2026.Wie berichtet hat Vodafone damit begonnen, Frequenzänderungen für Hörfunk- und Fernsehprogramme in seinem Kabel-TV-Netz durchzuführen. Nach Städten wie Krefeld, Böblingen, Hürth und Bünde hat der Netzbetreiber für diese Woche die Umstellung für Köln angekündigt. Jetzt hat der Konzern Details dazu verraten, warum und in welchem Zeitraum die Änderungen durchgeführt werden.
Ziel ist es nach Angaben von Vodafone, die Nutzung des Frequenzspektrums in den Kabelnetzen bundesweit zu vereinheitlichen. Dadurch soll das Netz leistungsfähiger werden, einerseits für die Weiterverbreitung von Fernsehprogrammen, aber auch für die Telefonie und den mobilen Internet-Zugang. Nachteil: Regionale Besonderheiten - wie die Belegung bestimmter Frequenzen durch andere Funkdienste - bleiben so unberücksichtigt.
Vodafone will höhere Internet-Geschwindigkeit im Kabel
Tanja Richter ist als Geschäftsführerin Technik die Netz-Chefin von VodafoneFoto: Vodafone Die Frequenzänderungen werden in ganz Deutschland durchgeführt. Betroffen sind rund 4000 Städte und Gemeinden mit insgesamt etwa 8,6 Millionen Kabelanschlüssen. Rund elf Monate lang werden die Umstellungen dauern, die vor allem dazu beitragen sollen, längerfristig höhere Übertragungsgeschwindigkeiten beim Internet-Zugang im Kabelnetz anzubieten. Davon profitieren sollen alle rund 25 Millionen Vodafone-Kabelanschlüsse in Deutschland.
"Mit der Umstellung der TV-Sender räumen wir das Frequenz-Spektrum auf und schaffen Platz. So erweitern wir die zukünftigen Gestaltungsmöglichkeiten in unserem deutschlandweiten Kabelglasfaser-Netz. Zeitgleich führen wir mit NorDig-LCN einen Technik-Standard in ganz Deutschland ein, der die Umstellung für unsere Kunden deutlich komfortabler macht. In vielen Haushalten gehört ab jetzt der manuelle Sender-Suchlauf am Tag danach der Vergangenheit an", erklärt Tanja Richter, Technik-Chefin von Vodafone.
NorDig soll manuelle Sendersortierung überflüssig machen
Im Zuge der Frequenzumstellung führt Vodafone im gesamten Kabelnetz den NorDig-LCN-Standard ein. Damit sollen moderne Receiver automatisch erkennen, wenn ein Programm auf einen anderen Sendeplatz verschoben wird. Die Programme werden mit einer festen, logischen Kanalnummerierung (Logical Channel Numbering) an das Empfangsgerät übertragen und dort automatisch abgespeichert. Eine aufwendige manuelle Sendersortierung entfällt.
Auch die Favoritenliste muss von den Kunden nicht mehr manuell angepasst werden, sofern der Receiver die automatische Sortierung beherrscht. Das sind nach Vodafone-Anhaben bei den Geräten von Vodafone, Sky und der früheren Unitymedia der Fall. Weitere Neuerung: Vodafone unterstützt zur Übertragung von SD-Sendern künftig das Videokompressionsverfahren H.264 (MPEG-4 AVC). HD-Sender werden bereits in diesem Format übertragen.
In einer weiteren Meldung haben wir über neue TV-Formate im ICE-Portal der Deutschen Bahn berichtet.
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https://www.teltarif.de/nr0/vodafone-kabelnetz-frequenzaenderungen/news/99541.html

